Kinder

Jonglieren macht schlau und fördert die Wahrnehmung.

Kind beim Jonglieren
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Wussten Sie schon?

Jonglieren müsste eigentlich zu einem Teil des Schulunterrichts werden. Körper und Gehirn werden durch die beidhändige Bewegung gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die beiden Gehirnhälften müssen beim Jonglieren zusammenarbeiten. Das ist für die Entwicklung unserer Kinder deshalb so bedeutsam, weil es in unserem Gehirn eine Überkreuzschaltung gibt. Das heißt, die linke Gehirnhälfte steuert die rechte Körperhälfte und umgekehrt.

Forscher der Uni Regensburg (2004) haben sich mit der Wirkung von Jonglieren beschäftigt. Die Erkenntnis aus der Studie: Das Gehirnvolumen bei regelmäßigen Jonglage-Übungen nimmt zu, die kognitive Leistung wird verbessert. Selbst bei Erwachsenen sorgt Jonglieren für eine vorübergehende Verdichtung der grauen Substanz im Gehirn.

Es ist ein positiver Zusammenhang zwischen Balancefähigkeit und Schulerfolg bekannt. Die Balancefähigkeit lässt sich durch Jonglieren trainieren. Diese Bewegung hat noch eine Reihe weiterer Vorteile: Stresshormone werden abgebaut, Jonglieren kann sogar zu einer Art der Meditation werden.

Den Geist in Bewegung bringen: täglich 3 Minuten jonglieren.

Bildquelle: www.pixelio.de

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